Vietnam / Attraktionen in der Umgebung von Ho Chi Minh City / Tunnelsystem Cu Chi
Das Tunnelsystem in Cu Chi, etwa 36 Kilometer ausserhalb Saigons,
wurde in den Grundzügen im Jahre 1948 von den Viet Minh angelegt.
Cu Chi und Umgebung waren stets, sogar schon vor dem Zweiten Weltkrieg,
Gebiete mit besonders starkem kommunistischen Einfluss. Das Tunnelsystem
diente einerseits als Fluchtort kommunistischer Guerilla, andererseits
als logistisches Zentrum.
1968 lag in den Tunneln die Kommandozentrale
für die Tet-Offensive. Das Tunnelsystem ist überraschend
weitläufig, mit einer Länge von rund 200 Kilometern.
Viele der Tunnel sind so eng, dass es mit europäischem Körperbau
schier unmöglich ist, hindurch zukriechen.
Seit die Tunnels
jedoch nicht mehr als Unterschlupf für Guerillas, sondern
als touristische Sehenswürdigkeit dienen, wurde ein Teil
der Durchlässe erweitert, um auch europäischen Touristen
den Einstieg zu ermöglichen.
Die Tunnelanlage verfügt
über zahlreiche Räume, die zur Zeit des Vietnam-Krieges
als Schlafstäten, Besprechungsräume und Munitionslager,
aber auch als Krankenhäuser und Schulen dienten.
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