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Vietnam / Dalat / Die Stadt
Dalat, rund 300 Kilometer nordöstlich von Ho Chi Minh City,
ist eigentlich eine der unvietnamesischsten Städte
Vietnams. Es liegt auf einer Meereshühe von rund 1500 Metern
in den südlichen Ausläufern des Annamischen Gebirgszuges,
und es wurde nicht von vietnamesischen Kaisern oder Cham-Königen,
sondern von französischen Kolonialherren angelegt,
die sich während der heissen Jahreszeit aus dem damaligen
Saigon zurückzuziehen beliebten.
Gegründet wurde die Stadt, die heute rund 130.000 Einwohner
zählt, erst im Jahre 1897. Von der französischen
Kolonialverwaltung und wohlhabenderen französischen Geschäftsleuten
wurden in Dalat grosse Villen in Fachwerk-Bauweise erstellt...
um europäische Atmosphäre zu kreieren. In der Mitte
der Stadt wurde ein kleiner See (Xuan Huong) angelegt,
nördlich davon ein Golfplatz. Viele der Villen aus der französischen
Kolonialzeit haben den Vietnam-Krieg unbeschadet überstanden
und geben der Stadt ein ganz eigenes Erscheinungsbild. Im weiteren
Umkreis der Stadt liegen etliche schöne Wasserfälle.
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