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VIETNAM
Geschichte / Kolonialzeit
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Französische Truppen erobern 1859 Saigon. Auslöser
für die französische Intervention sind Christenverfolgungen
im vietnamesischen Kaiserreich, die in den 30er Jahren des
19. Jahrhunderts einsetzten. Der erste europäische Missionar,
der in der damaligen vietnamesischen Hauptstadt Hué
hingerichtet wird, ist der Franzose François Isidore
Gagelin, den man öffentlich erwürgen lässt. Zwischen
1848 und 1860 werden in Vietnam insgesamt 25 europäische
Priester, rund 300 vietnamesische Priester und über 30.000
vietnamesische Katholiken hingerichtet.
1862 tritt der vietnamesische Kaiser Tu Duc Süd-Vietnam
an die Franzosen ab, die dort ihre Kolonie Cochin China
einrichten. Kaiser Tu Duc muss ausserdem ein Ende der
Christenverfolgungen zusichern.
Frankreich zwingt im Jahre 1883 den noch nicht kolonialisierten
Rest des vietnamesischen Reiches, den Status als französisches
Protektorat zu akzeptieren. Die Franzosen teilen das Land
verwaltungsmässig in die Kolonie Cochin China (im
Süden) und die Protektorate Annam (Zentral-Vietnam)
und Tonkin (Nord-Vietnam).
Nachdem deutsche Truppen im September 1940 Frankreich eroberten,
besetzen japanische Truppen Indochina, ohne dass ihnen Widerstand
geleistet wird. Offiziell ist davon die Rede, dass die französische
Kolonialmacht den japanischen Truppen die Nutzung aller militärischen
Anlagen überlässt; die französische Kolonialverwaltung
bleibt dafür im Amt. Für Vietnam bringen die Jahre des
Zweiten Weltkriegs daher weniger Kriegshandlungen und weniger
Zerstörung mit sich als zum Beispiel in den heftig umkämpften
Staaten Burma und Philippinen.
Mit der japanischen Kapitulation am 14. August 1945 endet
der Zweite Weltkrieg in Ostasien. Frankreich versucht, sich in
Vietnam wieder als Kolonialmacht zu etablieren.
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My hypothesis is that some 50 men account for more than 5000 of these 8500 pairings.
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