
Photo: Antike Buddha-Statuen in Ayutthaya
Die historische Stadt Ayutthaya, 72 km nördlich von Bangkok, war die Hauptstadt Thailands (oder vielmehr Siams, wie das Land bis 1946 hiess) für 417 Jahre. Heute ist sie eine der touristisch wichtigsten Attraktionen des Landes. Viele historische Ruinen und Kunstgegenstände können in der Stadt besichtigt werden.
Ayutthaya wurde im Jahre 1350 zur Hauptstadt des neuen aufstrebenden siamesischen Königreichs, nachdem es zuvor nur eine kleine Handelsstadt gewesen war. Während Ayutthaya die Hauptstadt Siams war, regierten 33 Könige verschiedener Dynastien das Land und die Stadt. Sie machten Ayutthaya zu einer Stadt, die für die längste Zeit ihrer Existenz um einiges grösser war, als irgendeine Stadt in Europa, und die bisweilen an den Glanz des alten Rom heranreichte. Im Jahre 1767 wurde die Stadt von den Burmesen erobert und völlig zerstört.
Ayutthaya ist heute eine faszinierende Ansammlung grossartiger Ruinen, und kein Thailand-Besucher mit auch nur dem geringsten Interesse an Kultur oder Geschichte sollte sich einen Besuch in Ayutthaya entgehen lassen.