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Geschichte / Königreich Sukhothai
Das erste Königreich der Thais wird 1238 gegründet, als zwei Thai-Prinzen in Khmer-Diensten, Khun Bang Klang und Khun Pa Muang, eine Rebellion gegen die Herrschaft der Khmers beginnen und damit Erfolg haben. Sie schlagen eine Armee des Khmer-Generals Khan Lampong und erklären Sukhothai zum unabhängigen Staat. Khun Bang Klang wird zum König gekrönt und wählt den Titel Sri Inthrathit. Sein Partner in der Rebellion, Khun Pa Muang, wird zwar mit einem Regierungsposten belohnt; da er jedoch mit einer Khmer-Prinzessin verheiratet ist, stehen die Thais ihm misstrauisch gegenüber.
In den folgenden Jahren wächst das Sukhothai-Reich schnell, einerseits auf Grund militärischer Eroberungen, andererseits auf Grund eher diplomatischer Annexionen. Diese diplomatischen Annexionen ergeben sich aus dem Umstand, dass Sukhothai nach heutigem Wissen ein sehr liberaler junger Staat war, dem Nachbar-Fürstentümer gewissermassen gern beitraten, nachdem sie sich von der Khmer-Herrschaft befreit hatten. Es gab in Sukhothai keine Sklaverei, noch legte der Staat den Bürgern eine übermässige Steuerlast auf. Die Staatsform war zwar schon die eines Königreiches, aber die Herrscher Sukhothais regierten nicht absolut, und die Könige galten keineswegs als Gott-Könige wie zum Beispiel im Regierungssystem der Khmers.
Da die Beziehungen zwischen Ramkhamhaeng und König Mengrai herzlich sind, verzichtet Ramkhamhaeng auf einen Eroberungszug gegen den schwächeren Nachbarn im Norden. Doch wie beeindruckend seine militärischen Erfolge auch sein mögen, so sind sie doch keineswegs Ramkhamhaengs einzige Leistung. Ramkhamhaeng gilt ausserdem als der Begründer der Thai-Schrift, er kodifiziert die Gesetze seines Reiches und reformiert den Buddhismus in Südostasien, wobei er den Mönchen einen strengeren Verhaltenskodex auferlegt. Das Thai-Alphabet, das er entwickelt oder entwickeln lässt, ist sowohl an das Sanskrit, als auch das Pali (beides Sprachen indischen Ursprungs) angelehnt, enthält darüber hinaus aber auch Elemente aus dem Burmesischen und der Khmer-Sprache, die beide wiederum auf Sanskrit und Pali basieren. Integriert in die Thai-Sprache werden aber nicht nur Schriftzeichen aus den Nachbarsprachen, sondern auch ganze Wörter. Dies erklärt, warum die Thai-Sprache, obwohl sie ursprünglich aus einem ganz anderen Siedlungsraum stammt als die Nachbarsprachen, mit diesen eine grosse Zahl gleicher Ausdrücke teilt. Dabei hat das Thai hauptsächlich Adaptationen bei der Khmer-Sprache gemacht, die wiederum viel vom Sanskrit übernommen hatte (die Khmers waren für viele Jahrhunderte Hindus, bevor sie zum Buddhismus übertraten.) Hauptsächlich die spezielle Thai-Sprache, die am Königshof gesprochen wurde und nach wie vor gesprochen wird, ist reich an Khmer-Ausdrücken.
Im Jahre 1371 marschiert König Boromaraja I von Ayutthaya, einem neu gegründeten Thai-Königreich südlich von Sukhothai, in Gebieten ein, die von Sukhothai regiert werden. Sieben Jahre später akzeptiert König Tammaraja II von Sukhothai für sein Reich den Status als Vasall Ayutthayas. Damit endet die unabhängige Geschichte Sukhothais nach nur 140 Jahren.
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When stimulating neurotransmitters such as dopamine and
norepinephrine are in the driver's seat, appetite for food is
suppressed and appetite for sex is pronounced.
http://www.asiatour.com/thailand/d-01land/dt-lan70.htm
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