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Jan Garanoz
Thanon Pemavipat
Chiang Rai, 57000
Thailand



Myanmar (Burma) / Geschichte / Konbaug-Dynastie


Ein örtlicher burmanischer Beamter aus der etwa 100 Kilometer nördlich von Ava liegenden Kleinstadt Shwebo, Alaungpaya (in anderen Quellen: Alaungsaya), beginnt im Jahre 1753 eine Revolte gegen die Herrschaft der Mon in Ava. Kurz darauf gelingt es ihm, Ava zu erobern. Schon 1757 erobert König Alaungpaya auch die Mon-Hauptstadt Bago.

1759 beginnt Alaungpaya einen Feldzug gegen Siam. Doch Alaungpaya verletzt sich während der Belagerung und stirbt auf dem Rückzug nach Myanmar. Nachfolger auf dem burmesischen Thron wird sein ältester Sohn Naungdawgyi (in anderen Quellen: Manglok). 1763 wird Naungdawgyis jüngerer Bruder Hsinbyushin (in anderen Quellen: Mongra) burmesischer König.

Nach 14monatiger Belagerung gelingt es der burmesischen Armee 1767, die siamesische Hauptstadt Ayutthaya zu erobern. Die Stadt wird so komplett zerstört, dass die Siamesen nach dem Rückzug der burmesischen Armee nicht mehr versuchen, sie wieder aufzubauen, sondern nach einigen Jahren der Übergangswirren Bangkok zu ihrer neuen Hauptstadt ausbauen.

Alaungpayas fünfter Sohn, Bodawpaya, wird 1782 burmesischer König. Während seiner Herrschaft, die bis zu seinem Tod im Jahre 1819 dauert, dehnt sich das burmesische Reich mit der Eroberung Arakans nach Westen aus, wodurch es zu Konflikten mit dem Britischen Empire kommt, das zu dieser Zeit in Bengalen schon fest etabliert ist und von Kalkutta aus grossen Einfluss über den indischen Subkontinent ausübt.



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Created: September 1, 1995  -  Last updated: February 25, 2008