Myanmar / Geographie
Photo: Der Ayeyarwaddy ist die wichtigste Transport-Ader in Myanmar, z.B. auch, um riesige Teakholz-Stämme zu befördern.
Mit einer Fläche von 676.552 Quadratkilometern ist Myanmar fast doppelt so gross wie Deutschland. Das Land wird begrenzt im Westen und Nordwesten von Bangladesh und Indien, im Norden und Nordosten von China und Laos, und im Osten von Thailand.
Der mit Abstand wichtigste Fluss Myanmars ist der Ayeyarwaddy, der im östlichen Tibet entspringt. Er fliesst über 2000 Kilometer in nordsüdlicher Richtung und teilt das Land in eine westliche und eine östliche Hälfte. Auf einer Länge von rund 1450 Kilometer ist der Ayeyarwaddy schiffbar.
Das Ayeyarwaddy-Tal und -Delta ist eine der fruchtbarsten landwirtschaftlichen Regionen der Welt.
Myanmar, über die vergangenen Jahrzehnte eines der politisch isoliertesten Länder der Welt, verfügt über eine Topographie, die der politischen Stellung der letzten Jahrzehnte entspricht, denn an drei Seiten, im Nordwesten, im Nordosten und im Südosten, ist das Land von hohen und unwegsamen Gebirgszügen eingegrenzt; im Südosten bildet die Küste der Andamanischen See des Indischen Ozeans die natürliche Grenze.
Unwegsam sind allerdings nicht nur die Gebirgszüge, die das Land gegenüber den Nachbarländern abgrenzen; für Unwegsamkeit sorgen auch zahlreiche Gebirgszüge innerhalb des Landes.