Photo: Blick auf die Stadt Vientiane
Vientiane, oder auf laotisch Vieng Chan, wurde im Jahre
1563 von König Setthathirat zur Hauptstadt des Königreiches
Lane Xang gemacht. Die zwei wichtigsten Wats Vientianes,
das Wat That Luang und das Wat Phra Kaeo, stammen
noch aus der damaligen Zeit.
Im Jahre 1827 wurde Vientiane von einer siamesischen Armee
erobert und weitgehend zerstört. Jahrzehntelang lag daraufhin
die Stadt in Ruinen, bis die Franzosen sie in der Anfangszeit
ihrer Kolonialherrschaft über das Land wieder aufbauten.
Allerdings hat Vientiane heute nicht mehr im selben Masse wie
Phnom Penh und Saigon eine französisch geprägte Bausubstanz.
Dafür ist in der Stadt mittlerweile starker thailändischer
Einfluss zu spüren.
Mit knapp einer halben Million Einwohner ist Vientiane (abgesehen
von Bandar Seri Begawan in Brunei) die kleinste Hauptstadt
in Südost-Asien.