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Jan Garanoz
Thanon Pemavipat
Chiang Rai, 57000
Thailand |
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Kambodscha / Phnom Penh / Tuol-Sleng-Museum
Das Museum des Völkermords befindet sich in dem früheren
Gymnasium Tuol Svay Prey an der 103. Strasse, unweit der
Ecke zur 350. Strasse. Nach dem 17. April 1975, als die Khmer
Rouge die Hauptstadt Phnom Penh einnahmen, dienten die Schulgebäude
als Sicherheitsgefängnis 21, in dem viele Tausende
von Menschen systematisch gefoltert wurden. Viele starben während
der Foltern, insgesamt über 20.000 wurden aus dem Gefängnis
zur Exekutionsstätte Choeung Ek (siehe unten)
gebracht, wo sie ermordet und in Massengräbern verscharrt
wurden. Nur sieben der Gefangenen überlebten, da es sich
bei ihnen um Bildhauer handelte, die im Gefängnis Büsten
Pol Pots anzufertigen hatten.
Photo: Folterkammer der Khmer Rouge; zuvor war dies ein Klassenzimmer des Tuol-Svay-Prey-Gymnasiums gewesen.
Das Museum wurde nach dem Einmarsch der Vietnamesen im Jahre 1979
angelegt. Zahlreiche Wände wurden mit den Fotos ermordeter
Häftlinge ausgestattet - denn die Folter-knechte Pol
Pots hatten mit der selben spiessbürgerlichen Akribie, die
auch Hitlers KZ-Personal auszeichnete, von angeblich allen Opfern
Aufnahmen gemacht.
Ausgestellt sind ausserdem Folterwerkzeuge, bei denen häufig
die Primitivität überrascht. Aber um einem Menschen
unsägliches Leid zuzufügen, braucht es eben kein High
Tech.
Das Museum ist täglich ausser montags von 7:00 bis 11:00
und 14:00 bis 16:30 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet einen
US-Dollar.
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